15 Jan Fotos optimieren mit Silkypix Elements 4.0

Ärgerlich: Das ideale Motiv, aber die Lichtverhältnisse waren nicht optimal. Dabei wäre es doch das passende Foto über dem Wohnzimmersofa gewesen. Mit einem klassischen Bildbearbeitungs-Programm wie Silkypix lassen sich solche misslungenen Aufnahmen meist retten.

Aber auch wenn Sie von guten Fotos hervorragende Ausdrucke haben möchten, können Sie die Aufnahme vorher entsprechend bearbeiten.

Besonderheiten dieser Version:
•enthält alle Funktionen für die Bildoptimierung, etwa Belichtungsausgleich, Weißabgleich und Schärfen
•zahlreiche Möglichkeiten für Feineinstellung

Als klassisches Bildbearbeitungs-Programm ist Silkypix hervorragend dafür geeignet, Fotos zu optimieren. So gehen Sie dafür vor:

1 Laden Sie das Foto, das Sie bearbeiten möchten.

Dazu klicken Sie zunächst auf Datei öffnen.

Im folgenden Fenster wählen Sie den Speicherort und klicken dann doppelt auf den Dateieintrag für das Foto. Es wird daraufhin im Vorschaufenster angezeigt.

Per Doppelklick auf das Vorschaubild wird das Foto zum Bearbeiten geöffnet.

2 Beginnen Sie nun die Optimierung mit der Belichtungskorrektur.

Die passt die Helligkeit des Fotos an, falls einige Bildteile zu hell oder wie im Beispiel zu dunkel geraten sind. Versuchen Sie es zunächst mit der automatischen Korrektur:

Dazu klicken Sie links im Programmfenster auf das Plus/Minus-Symbol. In der aufklappenden Liste auf Auto. Das zu dunkel aufgenommene Beispielfoto ist nun deutlich heller.

Zu helle Aufnahmen werden mit der Automatik entsprechend abgedunkelt. Möchten Sie noch selbst etwas nachregeln, schieben Sie den Regler etwas weiter nach rechts (heller) oder nach links (dunkler), bis Sie mit dem Ergebnis zufrieden sind.

Achten Sie aber darauf, dass weder in den dunklen noch in den hellen Bildpartien Details verloren gehen.

3 Der nächste Optimierungsschritt ist in den meisten Fällen nicht nötig:

Den Weißabgleich erledigen die meisten Kameras schon selber sehr gut. Falls jedoch das Foto einen Farbstich hat, können Sie diesen ausgleichen. Nutzen Sie auch hier zunächst die Automatik: Klicken Sie auf Systemstandard und auf Auto(Silkypix). Sind Sie bereits zufrieden, machen Sie gleich mit Schritt 5 weiter.

4 Andernfalls korrigieren Sie weiter:

Klicken Sie auf das Pipettenwerkzeug und auf eine Stelle des Bildes, die ein strahlendes Weiß oder ein frisches Grau zeigen soll.

Dazu sind Wolken auf dem Foto besonders gut geeignet.

Silkypix passt nun die Farben des gesamten Fotos entsprechend an. Weitere Korrekturen können Sie mit den Schiebereglern darunter vornehmen.

Übrigens: Falls Sie die Porträtaufnahme einer Person bearbeiten, klicken Sie auf die Pipette mit dem Menschensybol.

Und dann auf das Gesicht der Person. Silkypix passt die Farben dann so an, dass die Gesichtsfarbe lebendig wirkt. Falls das Ergebnis eher schlechter geworden ist, schalten Sie entsprechend Schritt 3 wieder die Automatik ein.

5 Gegebenenfalls passen Sie nun noch den Kontrast an:

Klicken Sie auf Kontrast und in der Liste auf einen passenden Eintrag.

Wie bei den anderen Listen reicht schon das Bewegen des Mauszeigers auf einen Eintrag, um dessen Auswirkungen auf das Foto zu zeigen.

Auch hier können Sie noch die Schieberegler nutzen, um den Kontrast der Aufnahme feiner einzustellen.

6 Bald haben Sie’s geschafft. Durch Schärfen erhöhen Sie den Kontrast an den Kanten der abgelichteten Objekte – das Bild wirkt schärfer und Ausdrucke brillanter.

Zum Einstellen der Stärke des Schärfens klicken Sie auf keine Schärfung und in der Liste auf einen geeigneten Eintrag, etwa Normale Schärfung.

Auch hier können Sie mit den Reglern nachhelfen, probieren Sie es einfach mal aus.

Das Beispielbild sieht daraufhin so aus.

7 Jetzt haben Sie alle Parameter eingestellt, und Sie brauchen das Ergebnis nur noch zu speichern.

Dazu klicken Sie auf Datei und auf Entwickeln und speichern. Im folgenden Fenster legen Sie den Speicherort fest und geben einen Dateinamen ein. Achten Sie darauf, dass Sie entweder einen anderen Ordner oder einen anderen Namen als den der Originaldatei verwenden.

Sonst wird sie überschrieben. Klicken Sie danach auf Entwickeln. Die Voreinstellungen für die Bildqualität brauchen Sie nicht zu ändern, sie sind bereits optimal vorgegeben.